Oh, mon amour! Profiteroles mit Karamellcreme-Füllung

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Ich versuche ja, Zucker in meinem Ernährungsplan zu meiden. Ja. Ausgerechnet ich. Ich backe ja für mein Leben gerne, von dem was ich mache verzehre ich aber immer nur soviel dass ich weiß: es ist toll und lecker. Ich habe – das mag für manche eine Überraschung sein- gar keinen süßen Zahn.

Zucker lässt meinen Blutzuckerspiegel derart schnell steigen und wieder fallen, dass ich 30 Minuten nach einem Stück Schokolade in Tiefschlaf verfallen könnte. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich ihn so selten zu mir nehme (ich trinke keine gezuckerten Getränke und bestelle nie Nachtisch, nasche nur Salziges…).

ABER: da gibt es noch Windbeutel. Französische. Profiteroles (rund) oder Éclairs (länglich), gefüllt und mit Schokolade oben drauf. Für DIE gilt meine ganze Zucker-Ignoranz nicht. Nie. Wenn ich sie sehe muss ich sie essen!

Also Vorsicht… ich gebe euch das Rezept auf eigene Gefahr 😀

Für den Teig:

  • 125 ml Wasser
  •  60 Milliliter Milch
  •  60 Gramm Butter
  •  Prise Salz
  •  0,5 TL Puderzucker
  •  75 Gramm Mehl
  •  2 Eier

Ganache:

  •  50 Gramm Zartbitter-Schokolade
  •  50 Gramm Schlagsahne
  • 1 TL Honig

Karamellcreme:

  • 150 g Butter, zimmerwarm
  • Mark einer Vanilleschote
  • 250 g Karamellpudding, fertig zubereitet und abgekühlt
  • 50 g puderZucker

Zuerst den Ansatz vom Brandteig herstellen:

Wasser, Milch, Butter, Salz und Zucker in einem Topf aufkochen. Das Mehl auf einmal dazugeben und die Zutaten auf dem Herd mit einem Kochlöffel zu einem glatten Teig verrühren. Brandteig in eine Schüssel füllen. 10 Minuten abkühlen lassen.

Dann die Profiteroles backen:

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Eier nacheinander mit den Knethaken unter den Teig rühren.

Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (2 cm Ø) füllen. 4 cm große Tupfen auf ein mit Backpapier ausgelegte Backblech spritzen. Gut Abstand dazwischen lassen.

Im Ofen etwa 12–15 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und die Èclairs sofort mit einem spitzen scharfen Messer auf einer Seite aufschneiden, damit der Dampf entweichen kann. Sonst fallen sie zusammen.

Auf ein Kuchengitter legen und aufgeklappt vollständig auskühlen lassen.

Mit Buttercreme füllen:

Butter, Pudding, Vanille und Zucker gründlich glatt mixen und die Buttercreme mit einem Spritzbeutel mit Sterntülle in die Éclairs spritzen.

Ganache:

Sahne aufkochen, Schokolade und Honig zusammen unter Rühren darin schmelzen, kurz abkühlen lassen. Die Èclairs damit bestreichen, abkühlen lassen.

Bon appétit! ❤ Kitty

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Erdbeer Mousse Torte

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Hallo Glitterbabies, dies ist eine wirklich unglaubliche Torte. Cremig, erdbeerig, fluffig, leicht, fruchtig… Zugegeben, Sie braucht etwas Zeit, aber die verbringt sie meist alleine im Kühlschrank 😀 in jedem Fall sollte sie am Vortag gemacht werden, Guss und Schokoladenrand können mit 2 Stunden Vorlauf noch fertig gestellt werden.

Los geht’s, hier kommen die Zutaten. Ich teile Sie jeweils über den einzelnen Schritten auf, hier kommen die Gesamtzutaten für die Einkaufsliste:

  • 6 Eier
  • 160 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Abgeriebene Schale einer halben Bio Zitrone
  • Saft aus einer Bio Zitrone
  • 160 g Mehl
  • 560 g Erdbeeren, frisch, geputzt. Davon die schönste aufheben
  • 250 g Puderzucker
  • 250 g Quark mit 10% Fettgehalt
  • 250 g Naturjoghurt
  • 13 Blatt Gelatine
  • 400 g Schlagsahne
  • 200 g Schokolade, Farbe nach Wahl
  • 1 EL Kokosflocken ggf.

Der Boden:

  • 6 Eier
  • 160 g Zucker
  • Vanillezucker
  • Salz
  • Zitronenschale
  • 160 g Mehl

Eier mit Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenschale sehr schaumig rühren (ca. 10 Minuten).

Das Mehl sieben und darüber geben, mit dem Teigschaber portionsweise vorsichtig unterheben. Dabei nicht die Luft aus der Masse rühren.

Aus dem Teig 2 Böden backen, ich habe dazu 2x diese Form verwendet mit 26 cm Durchmesser. Auch 24 oder 28 cm funktionieren. Bei 180° Ober-Unterhitze im vorgeheizten Ofen jeweils 15 Minuten backen. In den Formen abkühlen lassen.

Dann heraus nehmen und den ersten Boden auf eine Platte stellen.

Einen Backrahmen oder den Rand einer Springform um den Boden stellen, so das dieser den Rand ringsherum berührt.

Die Creme:

  • 280 g Erdbeeren
  • 180 g Puderzucker
  • 250 g Quark
  • 250 g Joghurt
  • 8 Blatt Gelatine
  • Saft einer halben Zitrone
  • 400 g Schlagsahne

Die Erdbeeren pürieren, mit Puderzucker glattrühren. Quark, Joghurt und Zitronensaft dazu rühren.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen (5 Minuten) und ausdrücken. In einem kleinen Topf bei schwacher Hitze schmelzen.

Wenn sie aufgelöst ist, 3 EL der Erdbeercreme in die Gelatine geben und mit dem Schneebesen schnell einrühren. Dann diese Mischung zurück rühren in den Rest der Erdbeercreme. Das begünstigt die optimale Verteilung der Gelatine.

Die Sahne steif schlagen und unter die Erdbeermasse heben.

Etwa ein Drittel der Erdbeermasse auf den ersten Tortenboden geben. Im Kühlschrank 2 Stunden kaltstellen.

Dann den 2. Boden darauf legen, die restliche Erdbeermasse auffüllen bis maximal 0,5 cm unter den Rand des Backrahmens. Das ganze über Nacht oder mindestens 6 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Der Guss:

  • 220 g Erdbeeren
  • 70 g Puderzucker
  • 5 Blatt Gelatine
  • Saft einer halben Zitrone

Die restlichen ca 60 g Erdbeeren für die Dekoration nehmen. Pro Erdbeere 2 gleichmäßige Scheiben heraus schneiden, beiseite stellen.

220 g Erdbeeren pürieren. Mit Zucker und Zitronensaft mischen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen (5 Minuten) und ausdrücken. In einem kleinen Topf bei schwacher Hitze schmelzen.

Wenn sie aufgelöst ist, 3 EL der Erdbeermasse in die Gelatine geben und mit dem Schneebesen schnell einrühren. Dann diese Mischung zurück rühren in den Rest des Erdbeerpürees. Das begünstigt die optimale Verteilung der Gelatine.

Guss auf die Torte geben, diese erst kurz zuvor aus dem Kühlschrank holen. Die Erdbeerscheiben auf der Oberfläche verteilen.

Das ganze mindestens eine Stunde kühlen.

Der Schokoladenrand:

  • Die Arbeitsfläche mit Alufolie oder Backpapier abdecken.
  • Einen Streifen Alufolie abrollen, der so lang ist wie der Umfang der Torte. Diesen auf die gewünschte Höhe falten, den unteren Rand zum Verstärken doppelt falzen. Zum Vereinfachen kann die Strecke halbiert werden, dann hat man nachher zwei kürzere Streifen für je eine Hälfte.
  • Die untere Falzkante auf die abgedeckte Arbeitsfläche legen.
  • Die Schokolade schmelzen, aber nicht ganz flüssig werden lassen. Sie sollte eine cremige Konsistenz haben.
  • Ein paar Löffel für später zurück halten!
  • Die Schokolade in einen Beutel geben, die Ecke abschneiden und die Schokolade auf der ganzen Länge des Alufolie-Steifens verteilen. Dabei über die untere Kante hinaus schmieren, damit der untere Rand komplett bedeckt ist und gerade abschließt.Mit einem Palettenmesser die Schokolade verstreichen, dabei an der oberen Kante unsauber arbeiten um den abgebildeten Effekt zu erziehlen.
  • Die Schokolade kurz anziehen lassen, damit sie nicht mehr die Konsistenz hat in der sie von selbst läuft.

Die Torte aus dem Kühlschrank nehmen, mit einem Palettenmesser einmal vorsichtig zwischen Backrahmen und Torte entlang fahren. Den Backrahmen behutsam lösen.

Den Schokoladenrand auf dem Alufoliestreifen in beide Hände nehmen, vorsichtig mit der Schokoladenseite um die Torte herum legen, sanft andrücken. In den Kühlschrank stellen.

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Nach etwa 15 Minuten die Folie an der Verbindungsstelle der Enden ein paar mm abziehen, die Verbindungsstelle mit Hilfe des Palettenmessers mit Schokolade verblenden.

Auskühlen lassen für mindestens eine Stunde.

Restliche Erdbeeren in den Rest der Schokolade tunken, ggf. mit Kokosraspeln bestreuen.

Die Torte heraus nehmen. Den Alufolierand vorsichtig abziehen. Torte mit Schoko-Erdbeere dekorieren.

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Viele Spaß beim Nachbacken! xoxo Kitty

erdbeertorte 5TIPP: Die Creme ALLEINE eignet sich hervorragend als frisches Creme-Dessert! Dafür einfach die Creme herstellen und kaltstellen:

erdbeer mousse

Mini Gugl mit englischem Fondant

Frohe Ostern meine Lieben! Heute wieder ein süßes Rezept für euch! 😀

  • etwas zum Thema FONDANT: Für uns ist das gemeinhin das ROLLfondant, welches man in Blöcken kaufen kann. Knetbarer Zuckerteig zum ausrollen und Überziehen von Torten oder zum Modellieren von Figuren.
  • Für den Engländer oder Franzosen ist Fondant etwas anderes, er kennt es in Form von flüssiger Glasur, mit der z.B. Petite Fours überzogen werden. Ich finde diese glasig-deckende Optik sehr schön. Wer in einer Patisserie nach Fondant fragt, bekommt ein Pulver oder eine Masse, die er einschmelzen kann. Keinen Zuckerteig.
  • Fondant und Rollfondant können sehr unterschiedlich hergestellt sein, so ist u.a. auch eine Basis auf Mais, Reis, Weizen, Eiweiß oder Kakaobutter möglich. Es gibt sie mit und ohne Gelatine. Geschmacklich und konsistentiell können sie daher Welten voneinander entfernt sein.
  • Ich bevorzuge nach dem Test von etwa 30 Sorten in meinem Leben immer noch dieses Rollfondant.

Nun aber zum heutigen Rezept: wir wollen uns dem flüssigen Fondant widmen.

Zuerst backen wir dafür ein paar Mini-Gugl:

Zutaten für 1-2 Backformen je nach Gugl-Größe:

  • 4 kleine Eier
  • 170 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 40 g Sauerrahm
  • 45 ml Sonnenblumenöl
  • 170 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

So geht’s:

Ofen vorheizen auf 180° Ober-Unterhitze.

Eier, Zucker, eine Prise Salz und Vanilleextrakt im Mixer auf höchster Stufe weiß schaumig aufschlagen.

Sauerrahm und Öl dazu geben, weiterrühren.

Mehl und Backpulver darüber sieben und vorsichtig unterheben.

Teig in eine Mini-Gugl-Backform füllen– achtung, nicht höher als 2 Drittel einfüllen! Und 25 Minuten backen.

Nun machen wir das englische Fondant:

Zutaten:

– ihr Braucht ein Thermometer!

Puderzucker, Wasser und Sirup in einen großen Topf geben, eine möglichst große Menge der Masse soll direkt Kontakt haben zum Topfboden (zur Hitze). Bei kleiner Hitze auflösen, dabei ständig rühren (bei etwa 35°). Farbe und Aroma nach Wunsch dazu geben.

Langsam weiter erhitzen auf 45-50°

Zur Probe das Thermometer entnehmen, wenn das Fondant daran innerhalb von Sekunden hart wird, ist es fertig.

Fondant über die Gugl geben.

Cupcakes werden am besten eingetaucht, Petite fours komplett getunkt mit einer Pralinengabel.

–> hart gewordenes Fondant im Wasserbad sanft schmelzen, NIEMALS in die Mikrowelle geben!

mini gugl 2

Viel Spaß beim nachbacken! xoxo Kitty